Tip´s und Ratschläge rund um die
Schwimmhallenisolierung, -Entfeuchtung und Wärmerückgewinnung.

Schmidt Energie Technik


Isolierung, Luftentfeuchtung, Wärmerückgewinnung



Ob Neubau, Umbau, Ausbau oder Sanierung, mit der Energiesparverordnung ( EnEV ) wird Wert darauf gelegt, ein Maximum an Energieeinsparung zu erzielen. Dieses gild für die Wassertechnik, die Lufttechnik und den bautechnischen Bereich.

Schwimmhallen sind sehr sensibel, weil
    - eine permanent warme und feuchte Raumluft in der Schwimmhalle vorhanden ist,
    - angrenzende Räume und Außenluft stehen im ganzen Gegensatz dazu,
    - eine Temperaturdifferenz von über 30 K keine Seltenheit ist,
    - die Luftfeuchtigkeit ist fast doppelt so hoch wie in den angrenzenden Wohnräumen
    oder mehrfach höher als in der Außenluft.

    Der Wassergehalt der Luft bei einer relativen Feuchte von 60% ist

    - im Schwimmbadraum bei 30° C ungefähr 19,56 gr./ m³ = 25,5 hPa Dampfdruck,
    - in der Raumluft bei 20° C ungefähr 10,62 gr./m³ = 14,9 hPa Dampfdruck,
    - in der Außenluft bei 8° C ungefähr 4,84 gr./m³ = 6,43 hPa Dampfdruck,
    - in der Außenluft bei 0° C ungefähr 2,75 gr./m³ = 3,66 hPa Dampfdruck,
    - in der Außenluft bei - 15° C ungefähr 0,75 gr./m³ = 0,97 hPa Dampfdruck.
Deshalb ist zu beachten, dass bauphysikalisch die gesamten Umschließungsflächen einer Schwimmhalle dampfdicht, luftdicht und kälte-, wärmebrückenfrei ausgeführt werden müssen, um selbst bei ausgefallener Lüftungsanlage Bauschäden zu vermeiden.

Grundlage der Dämmstärkenberechnung ist die DIN 4108.
    Maßgeblich für die Auslegung der Dämmung sind
    - der Wandaufbau,
    - die Baustoffart,
    - die Baustoffdicke,
    - der U-Wert oder der Lamda-Wert der Baustoffe.
Als Dämmstoff kann PUR-Hartschaum ( WLG 025 )- beidseitig mit Aluminiumfolie kaschiert,
verwendet werden. Dübel lassen sich nur schwer versenken.
PUR-Hartschaumplatten sind relativ schwer und nur in kleinen Formaten erhältlich.

Polystyrolschaum PS 20 ( WLG 035 ) ist weich, Dübel lassen sich leicht versenken und
sind in großen Formaten zu erhalten. Große Formate heißt weniger Fugen.

Gegenüberstellung Wärmeverlust von Bauwerken
    Wärmeleit-
    fähigkeit

    Wärmedurch-
    gangskoeffizient

    Wärmeverlust bei
    RT 30° C /
    AT - 15° C
    Außenwand
    25 cm Beton

    2,1 W/m K 8,4 W/m² K 378 W / m²
    Außenwand
    25 cm Beton
    + 5 cm Dämmung
    1,3 W/m K 4,3 W/m² K 193 W / m²
    Außenwand
    25 cm Beton
    +10 cm PS 20
    0,12 W/m K 0,34 W/m² K 15 W / m²
Gegenüberstellung Wärmeverlust Bauteilen
    alte Fenster
    Doppelverglasung
    3,0 W/m² K 135 W / m²
    alte Fenster
    Isolierverglasung
    2,3 W/m² K 103 W / m²
    neue Fenster
    Isolierverglasung
    0,8 W/m² K 36 W / m²
Die empfohlenen U-Werte
    - Dach / Decke gegen Außenluft
    - Decke gegen unausgebautes Dach
    0,20 W/m² K nach III. WSV
    0,17 W/m² K nach EnEV 2002
    - Außenwände / Decke gegen Erdreich
    - Innenwand / Deke gegen ungeheizten Raum
    0,35 W/m² K nach III. WSV
    0,28 W/m² K nach EnEV 2002

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Grundbausteine für maximale Energieeinsparung

Isolierung




Eine nicht, oder nur von außen isolierte
Wand ist extrem anfällig für
Kondensatwasserbildung und zwar
innerhalb des Mauerwerks !
Im Laufe der Zeit wird der
Stein oder der Beton regelrecht zerfressen.





Wird die Wand von innen
( ohne Dampfsperre ) isoliert, sinkt
zwar das Risiko der Kondenswasserbildung
in der Wand, ganz verhindern ist es
jedoch noch nicht. Auch müssen Wärmebrücken
( z.B. zwischen Decke und Wand )
unbedingt vermieden werden.











Lösung für die Isolierung einer Innenecke.











Lösung für die Isolierung einer Innenecke.

Unsere Leistungen für sie:
    • Bauteilnachweiß nach DIN 4108
    • Zusammenstellung von Materialpaketen aus dem ISOSET-System
    • Verlegung durch uns
Vorteile des ISOSET-Systems
    • WLG 035 statt WLG 040 = rund 6% bessere Wärmedämmung
      Das bedeutet eine Verringerung der Dämmstärke und somit der Kosten.
    • großes Plattenformat ( 1200 mm x 2500 mm )
      Das bedeutet weniger Plattenstöße und somit weniger Arbeit
    • Aluminium Dampfsperre mit 0,1 mm
    • Epoxi Schutz-Beschichtung

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Lüftung

Die wichtigste Erkenntnis ist, dass eine Schwimmhalle in ihrer komplexen Bauweise und durch klimatechnische Besonderheit nicht mit dem herkömmlichen Wohnungsbau vergleichbar sein kann. Der Fachmann, dem die Aufgabe anvertraut wird, eine Schwimmhalle zu planen und auszubauen, sollte also die fundamentalen Zusammenhänge zwischen Bauwerk und Raumklima kennen. In einem Schwimmbad gibt es doch hauptsächlich Wasser - sollte man meinen.
Dabei ist die Luftqualität für das Wohlbefinden genau so wichtig wie die Qualität des Wassers.
Mit der optimalen Isolierung sind Probleme wie Energieverlust behoben, jedoch unter ungünstigen Voraussetzungen nicht die Kondenswasserbildung. Wichtig ist dazu, dass die gesamte Schwimmhalle möglichst gleichmäßig mit Luft durchströmt wird. Messungen der Feuchte an verschiedenen Stellen einer Schwimmhalle können starke Schwankungen ergben und entlarven muffige oder schwüle Bereiche im Raum. Durch optimale Luftführung wird das gesamte Hallen-
klima wesendlich ausgeglichener. Mit Bodenausblasschienen wird die Luft vor den Fenstern ausgeblasen, gegenüber-
liegend an der Decke abgesaugt und zum Entfeuchtungsgerät geführt. Um hier allen Eventualitäten vorzubeugen, muss auch der Luftführung eine entscheidende Bedeutung beigemessen werden.
Erst die richtige Planung des Lüftungssystems ermöglicht eine zugfreie und geräuschlose Verteilung der warmen trockenen Luft, den effizienten Wärmerückgewinn aus der feuchten Abluft und damit die Beseitigung aller lufttechnischen Probleme. Kanalgeräte benötigen ein Luftführungssystem. hier wird die Luft mittels eines richtig dimensionierten und ausgelegten Luftführungssystem in der Schwimmhalle dorthin geführt, wo sie benötigt wird. Im Schwimmbadbereich eignet sich hervorragend Luftkanalmaterial aus PUR-Hartschaum mit beideitiger Aluminiumkaschierung, der Vorteil liegt in der einfachen Handhabung.
  • Anfertigung vor Ort - störende Bauteile können leicht umfahren werden
  • geringes Gewicht
  • es ist keine zusätzliche Isolierung erforderlich
  • kann verdeckt befestigt werden
  • kann nach ensprechender Vorbehandlung als Putzträger dienen
  • Betriebsbedingungen mit Temperaturen von - 20°C bis + 60°C sind möglich.
Jede große oder kleine Schwimmhalle lässt sich mit Luftkanälen aus DUCTSET schnell realisieren - mit allen Vorteilen, die ein extraleichtes, vielseitiges und umweldfreundliches System hat.

Entfeuchtung

Nachdem nun also keine Schwitzwasserbildung durch bauphysikalische Schwachstellen und schlechte Luftführung zu erwarten ist, befindet sich die einzigen nassen Stellen dort wo sie hingehören : im Schwimmbecken.
Um jedoch aus allen bisherigen Maßnahmen den vollen Nutzen ziehen zu können ist eine effektive Luftentfeuchtung mit optimalem Wärmerückgewinn unabdingbar.Ein umfangreiches Programm von Geräten aller Leistungsklassen stellt die perfekte Ergänzung für jegliche Energiesparmaßnahmen dar. Nicht nur wärend des Badebetriebes lässt sich durch Entfeuchtung eine enorme Rückführung von Energie an Luft und Wasser erzielen.
Fazit: mit einer Komplettlösung bringen sie die Energiebilanz jeder Schwimmhalle ins Lot:

Energiesparen ist Umweltschutz !

Ältere Entfeuchtungsanlagen bestehen nur aus zwei Ventilatoren und eventuell einem Warmwasser-Heizregister. Die warme feuchte Luft wurde aus dem Schwimmbad ins Freie geblasen, mit aufgeheizter trockner Außenluft wurde das Schwimmbad "entfeuchtet". Ein Wärmerückgewinn wurde nicht erzielt.

Bei Heizölpreisen von 1970, die um die 10 Pfennig je Liter lagen war diese Methode weit verbreitet.
Steigende Energiepreise und ein gestiegenes Umweltbewusstsein rücken den Wärmerückgewinn in den Blickpunkt.
Um einen Wärmerückgewinn zu erzielen, wurden Entfeuchtungsanagen in den 70ern mit einem Luft-Luft-Wärme-
tauscher als Rekuperator oder als Wärmerohr ausgestattet.
Die warme feuchte Luft gab vor dem Ausblasen ins Freie über den Wärmetauscher die Wärme an die kühlere Frischluft ab. Im Sommer wird der Wärmetauscher umgangen, ein Wärmerückgewinn wird dann nicht erzielt.
Heutige Entfeuchtungsgeräte für Schwimmhallen sind mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Optional ist die zusätzliche Verwendung eines Rekuperators möglich. Die warme feuchte Schwimmhallenluft wird am Verdampfer der Wärme-
pumpe unter den Taupunkt gekühlt. Der Wasserdampf kondensiert und die dabei gewonnene Energie wird der Schwimmhallenluft oder dem Beckenwasser zugeführt.
Mit jedem Liter Kondensat wird ein Wärmerückgewinn von 680 W erzielt.


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Truhengeräte
    sind in unterschiedlichem Design erhältlich. Sie sind als Aufstellung im Schwimmbadraum konzipiert. Entfeuchtungstruhen sind eine preiswerte Alternative für einfache Bäder in denen keine Komfortanlage zum Einsatz kommen kann oder soll.
Hinterwandgeräte
    Diese Geräte sind zur Aufstellung in einem an der Schwimmhalle angrenzenden, frostfreien Nebenraum konstruiert. In der Schwimmhalle sind lediglich ein verstellbares Ansaug- und ein Ausblasgitter sichtbar. Damit geht in kleinen Schwimmhallen kein wertvoller Platz verloren und die Hinterwandgeräte haben die Feuchte und Wärme von "nebenan" voll im Griff. Durch das optiomal erhältliche Kanalzubehör lässt sich unter geringst möglichem Aufwand die Schwimmhalle mit dem Gerät verbinden.
Kanalgeräte
    Das ausgefeilte Bausteinkonzept ermöglicht die optimale Anpassung an jede Einbausituation. Nicht nur im Neubau, sondern auch in bestehenden Räumlichkeiten, lässt sich die Anlage aufgrund iher Flexibilität kostengünstig einbinden. Das Prinzip der gezielten Luftführung durch Kanäle ( z.b. Lüftungsschienen vor Fensterflächen ), ermöglicht - gegenüber Truhengeräten - eine gleichmäßige Luftverteilung und den optmalen Wirkundgsgrad bei der Wärmerückgewinnung. Sparsamere Ventilatoren und leistungsstärkere Verdichter verbessern die Energiebilanz bei dieser Bauform.

    Umluftkanalgeräte
      Die Kanalgeräte für den Umluftbetrieb ermöglichen eine ungeregelte zuführung von Außenluft.

    Luftentfeuchtung mit einstufiger Wärmerückgewinnung
      Die mehrteileige Bauweise ermöglicht eine problemlose Einbringung in den Technikraum, oder auch durch schmale Türen und Einstiegsöffnungen in den Beckenumgang. Die Energie der Fortluft wird dabei genutzt und über Wärmetauscher der Schwimmhallenluft oder optional dem Beckenwasser zugeführt.

    Luftentfeuchtung mit mehrstufiger Wärmerückgewinnung
      Durch die große Leistungsfähigkeit wird der Energiebedarf des Schwimmbades gesenkt. Eine Kompakte Bauform und die Mehrteilige Bauweise begrenzen den Raumbedarf.

    Kanalgeräte mit Regelung
      Diese Regelung
    • erlaubt eine komfortable und einfache Bedienung über Funktionstasten und Klartextanzeige.
    • bietet jederzeit eine Betriebsübersicht einschließlich Klappen-, und PWW-Öffnungswinkel und der Sollwert-Einstellung.
    • erleichtet die Abfrage der Störmeldung in Klartext. Diese werden zusätzlich abgespeichert.
    • eine Kommunikation per Modem.

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